Ein elementarer Bestandteil des Trainings für Sportler ist die mentale und psychologische Arbeit. Dies umfasst anderes Wissen als körperliche Fitness, Regeln und Taktik in der jeweiligen Sportart. So ist das Themengebiet recht komplex, zumal die Sportpsychologie selbst noch ein wenig erforschtes Trainingsfeld in der Psychologie ist und Sportler heutzutage eher ein Training zur mentalen Vorbereitung finden können. Diejenigen Profis, die in der Sportpsychologie arbeiten, haben eine sehr vielfältige Ausbildung erhalten.

Als Sportmentaltrainer können Ihnen mehrere Ausbildungsmöglichkeiten an Universitäten und bei privaten Anbietern wie https://www.deepvelop.de/ angeboten werden. Je nachdem, welchen Weg Sie wählen, werden Sie einen anderen Titel, Status und Verantwortlichkeiten haben.

Sportpsychologe

Der Titel „Psychologe“ ist Inhabern eines Masterabschlusses in Psychologie vorbehalten. Nur wer diesen Titel trägt, kann von sich behaupten, Sportpsychologe zu sein.

Um Sportpsychologe zu werden, benötigen Sie einen Master-Abschluss in Psychologie und sollten bereits in der Sportwelt sein oder Kenntnisse über die Sportwelt zu haben, um den Kontext zu kennen, in dem Sie praktizieren werden. Oft ist es sinnvoll, mit einer Sportart zu beginnen. Auch durch Praktika können Sie Erfahrungen sammeln. Für diejenigen, die bereits einen Master-Abschluss in Psychologie haben, kann es sinnvoll sein, mit einem Studium in Sportpsychologie fortzufahren, um sich mit den Spezifika vertraut zu machen.

In Deutschland bieten die Universitäten in Mainz, Bielefeld, Halle-Wittenberg, Magdeburg, Potsdam, Oldenburg und Regensburg den Studiengang an. Zudem die Deutsche Sporthochschule in Köln und einige private Hochschulen.

In der Praxis arbeiten viele Psychologen unterschiedlicher Ausbildungen mit Sportlern und vermitteln Techniken und Wissen, die für Sportler sehr nützlich sein können. Es ist wichtig zu verstehen, dass der Sportler ein menschliches Wesen ist, das sich durch seinen Sport selbst verwirklicht und daher Probleme erlebt, die allen Menschen gemeinsam sind: Existenzielle, persönliche und finanzielle Probleme werden seine Leistung beeinflussen. Das Ziel der Sportpsychologie ist vor allem, ein besseres Wesen in die Ausübung des Sports zu bringen.

Sportmentaltrainer

Der Titel Sportmentaltrainer ist nicht geschützt! Es gibt mehrere Möglichkeiten, Sportmentaltrainer zu werden, u. a. indem Sie Techniken trainieren (z. B. Sophrologie, Coaching), die Ihnen Werkzeuge zur mentalen Vorbereitung bieten.

Es gibt hierzu immer mehr Ausbildungen, die Kenntnisse in Sportpsychologie und mentaler Vorbereitung vermitteln. Es gibt mehrere Schulen, die auf diesen Bereich spezialisiert sind und es Menschen, die bereits in der Sportwelt arbeiten, ermöglichen, sich auf diesem Gebiet weiterzubilden.

Um eine geeignete Ausbildung auszuwählen, müssen Sie zunächst einmal wissen, was Sie damit machen wollen. Wenn Sie sich Fähigkeiten und Kenntnisse aneignen wollen, ohne es zu Ihrem Beruf zu machen, können kurze Kurse (kürzer als 1 Jahr) interessant sein, um die Grundlagen zu erlernen und einige Techniken anzuwenden.

Wenn Sie jedoch in diesem Bereich professionell arbeiten wollen, kann es sinnvoll sein, eine konsequentere Ausbildung zu absolvieren, insbesondere um auch die Rahmenbedingungen der Arbeit, die Haltung und die Ethik des Mentaltrainers für Sportler zu verstehen und nützliche Techniken für diesen Beruf zu erwerben.

Da sich der Beruf des Mentaltrainers zu einem eigenständigen Beruf entwickelt, ist es notwendig, für eine seriöse Ausbildung zu sorgen, insbesondere durch Zertifizierungen und vor allem Erfahrungen durch Praktika bei Sportlern und Trainern zu sammeln.

Mentale Vorbereitung kann nicht erfunden werden oder allein auf Intuition beruhen. Es ist eine Mischung aus wissenschaftlichen Erkenntnissen, gepaart mit einer Ausbildung in Psychologie und Interventionstechniken. Nur mit dieser Kombination können Leistungssportler in Wettkämpfen wie der UEFA 2020 brillieren.

Akkreditierung

Um den Status des Sportpsychologie-Praktikers zu klären, hat die Gesellschaft für Sportpsychologie ein Akkreditierungssystem eingerichtet, das es Ihnen ermöglicht, den Status des Sportpsychologie-Praktikers zu erhalten, unabhängig von Ihrer Erstausbildung.

Wenn Sie einen Master-Abschluss in Psychologie haben, sind Sie bereits gesetzlich berechtigt, als Psychologe zu arbeiten. Zugleich wird Ihr Wissen über die Welt des Sports anerkannt und alle Ihre Erfahrungen und anderen Diplome im Zusammenhang mit Sport validiert, was Ihnen zusätzliche Glaubwürdigkeit verleiht.

Wenn Sie aus dem Sport müssen Sie eine formelle Ausbildung in Psychologie haben und in Ihrem Lebenslauf nachweisen. Außerdem ist es erforderlich, dass Sie innerhalb von drei Jahren mehrere Hundert Stunden Berufserfahrung in diesem Bereich gesammelt haben und Ihre Referenzen vorlegen.

Ort der Ausbildung

Es ist nicht ganz einfach, einen geeigneten Platz für ein Praktikum in der Sportpsychologie zu finden.

Es liegt in der Natur des Berufs, dass es für einen Sportpsychologen schwierig ist, einen Praktikanten in seine Praxis zu integrieren.

Es ist daher ratsam, sich an Sportinstitutionen, Verbände oder an jeden beliebigen Trainingsort zu wenden, um Sportler zu finden, die mit einem Sportpsychologen arbeiten und parallel dazu von ihm betreut werden.